Resilienz - ein Ausblick

Mindestens ein Drittel aller in schwierigem Umfeld aufgewachsenen Kinder sowie von gravierenden Schicksalsschlägen Betroffenen schafft es, sich gesund weiter zu entwickeln. Man kann es als Anmaßung betrachten, den anderen zwei Dritteln ein „Stehaufmännchen“ als Vorbild zu präsentieren. Denn jeder Weg ist individuell und hat eigene Hindernisse, die nicht beeinflussbar sind. Aber aus den Biographien von resilienten Person lassen sich eventuelle Strategien herauslesen, die man für sich selbst nutzen kann. Vielleicht können einige Leser von diesen Menschen lernen.

Das letztendlich Entscheidende nach einem Schicksalsschlag ist, dass man sich nicht aufgibt, und dass es andere Menschen um einen herum gibt, die einen nicht aufgeben. Dass man sich sagt: „Noch atme ich. Noch lache ich. Noch bin ich da. Noch lebe ich“.