Resilienz - das Geheimnis innerer Stärke und Widerstandskraft

Manche Menschen sind in der Lage, Krisen zu bewältigen, sogar gestärkt daraus hervorzugehen, andere werden krank oder zerbrechen daran. Die psychische Stärke, die es Menschen ermöglicht, Lebenskrisen wie z.B. Krankheiten, ohne nachhaltige Beeinträchtigungen durchzustehen wird in der Psychologie als Resilienz bezeichnet.

Woher kommt der Name? Resilienz ist in der Werkstoffkunde ein Begriff, der die Fähigkeit eines Werkstoffes bezeichnet, sich verformen zu lassen und dennoch in die ursprüngliche Form zurückzufinden. Bildlich lässt sich das vergleichen mit einem Tafelschwamm in der Schule: Man kann ihn zu Boden werfen, man kann darauf treten, aber er kehrt immer wieder in seine ursprüngliche Form zurück. So ungefähr kann man sich auch die psychische Widerstandkraft – Resilienz – vorstellen.

Auf lebende Systeme übertragen ist das „Stehaufmännchen“ ein anschauliches Symbol: Bringt man ein Stehaufmännchen aus dem Gleichgewicht, schafft es dieses, seine aufrechte Haltung wieder einzunehmen. Man muss aber wissen: Auch resiliente Menschen kämpfen und leiden. Auch sie sind verwundbar. Aber sie finden immer wieder Wege, um mit den Herausforderungen umzugehen. Sie biegen sich dabei wie ein Grashalm im Wind, sie zerbrechen aber nicht. Und sie lernen aus ihren Erfahrungen.

Jedoch ist Resilienz keine beständige und auch keine in jeder Situation gültige Eigenschaft. Das Gute aber ist: Menschen können ihre Widerstandskraft nicht nur verlieren, sie können sie auch mehren. Möglicherweise helfen Ihnen dabei die Informationen in dieser Rubrik "Resilienz" weiter.